Begriffsbestimmungen des Skatspiels - Online Skat Club

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SchneiderSchneider ist die Partei, die 30 oder weniger Augen erreicht hat. Dies erhöht den Faktor für den Zählwert um 1.

Sauber Bezeichnet das Blatt des Alleinspielers beim Nullspiel, wenn dieser unabhängig von der Kartenverteilung keinen Stich machen kann. Nullspiele, die vor Spielbeginn sauber sind, werden sinnvollerweise offen gespielt.
Schellen Farbe im deutschen Skatspiel. Entspricht "Karo" im französischen Skatblatt.
Schieberamsch Variante des Ramschspiels, indem der Spieler links vom Kartengeber den Skat aufnehmen und durch zwei Karten seiner Handkarte ersetzen kann. Anschließend gibt er den Skat an den Spieler links von ihm, der wiederum den Skat aufnehmen und zwei Karten an den Spieler in Hinterhand geben kann, der natürlich ebenfalls zwei seiner Karten austauschen kann. Buben dürfen in der Regel nicht weitergegeben werden. Verzichtet ein Spieler auf die Aufnahme des Skats, so hat er "geschoben". In diesem Fall zählen die Verlustpunkte für den Verlierer des Spiels doppelt. Aber auch im Falle eines Durchmarschs werden die Punkte (120) verdoppelt.
Schmieren Zugeben einer Karte mit hohem Zählwert, meist auf einen Stich des Partners in der Gegenpartei. Siehe auch Wimmeln, Buttern.
Schwarz Schwarz ist die Partei, die bei einem Farb- oder Grandspiel keinen Stich bekommen hatt. Auch ein Stich mit 0 Augen ist ein Stich und bedeutet somit nicht Schwarz. Dies erhöht den Faktor für den Zählwert um 1.
Serie Eine Serie besteht meist aus 36 oder 48 Spielen. Nach Beendigung der Serie erhalten die Spieler für jedes gewonnene Spiel einen Bonus von 50 Punkten, für jedes verlorene Spiel erhalten sie 50 Minuspunkte. Außerdem bekommt jeder Spieler einen Bonus von 40 Punkten am Dreiertisch bzw. 30 Punkten am Vierertisch für jedes verlorene Spiel der anderen Spieler.
Skat Zwei verdeckt liegende Karten, die dem Spiel auch seinen Namen gaben. Der Skat steht dem Alleinspieler zu, der ihn aufnehmen und durch zwei beliebige Karten ersetzen kann. Verzichtet der Alleinspieler auf die Aufnahme des Skats, so spielt er ein Handspiel. Der Skat steht immer dem Alleinspieler zu. Beim Ramschspiel bekommt in der Regel entweder der Spieler den Skat, der die meisten Punkte hat oder der den letzten Stich macht. Siehe auch Drücken.
Skatblatt 32 Karten, bestehend aus je acht Karten in den vier Farben Kreuz (Eicheln), Pik (Grün), Herz (Rot) und Karo (Schellen).
Spalthintern Auch: Spaltarsch. Ausdruck aus dem Kneipenskat. Er bezeichnet den Zustand, dass nach Spielende sowohl der Alleinspieler als auch die Gegenspieler 60 Augen in ihren Karten haben. Oftmals wird anschließend eine Runde Bock und Ramsch gespielt.
Spitzen Siehe "Mit Spitzen"/"Ohne Spitzen"
Startgeld Betrag, den jeder Spieler zur Teilnahme an einer Skatveranstaltung zu entrichten hat. Der Betrag liegt üblicherweise zwischen 5 und 10 €.
Stock Andere Bezeichnung für Skat